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Conference 2008
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to travel it wisely?

Spirit

Gelebte Spiritualität
Fragen an die spirituellen Lehren
Transformation im Alltag
Der Sinn spiritueller Praxis und Disziplin
Spirituelle Praxis und psychologische Arbeit
Ein Forum des Austausches

GELEBTE SPIRITUALITÄT

Wenn wir uns einem Weg zuwenden, dann erfährt Spiritualität eine sehr praktische und persönliche Dimension. Sie ist dann mehr als die intellektuelle Beschäftigung mit bestimmten Konzepten, mehr als der Glaube an Ideen in einem unpersönlichen und idealistischen Sinne.
Gelebte Spiritualität wirkt sich in allen Bereichen unseres Lebens aus, sie berührt unsere gesamte Existenz und wird schließlich zu unserer wichtigsten Zielsetzung. Früher oder später tauchen entscheidende Fragen auf: Können wir Spiritualität in einem solch umfassenden Sinne auch außerhalb einer traditionellen Schule leben? Was ist der richtige Weg für meine eigene spirituelle Praxis? Brauche ich eigentlich einen Lehrer?

FRAGEN AN DIE SPIRITUELLEN LEHREN

Auf der Grundlage der folgenden Fragen werden die Referenten und Referentinnen ihre Workshops und Vorträge gestalten:

  • Wie erkenne ich einen authentischen Weg der Transformation?
  • Was sind die grundlegenden Herausforderungen jedes spirituellen Weges?
  • Worin besteht der Gewinn transformatorischer Arbeit und was erfordert sie von uns?
  • Was ist der Unterschied bzw. die Gemeinsamkeit von transformatorischer Arbeit und psychologischer Arbeit?
  • Was bedeutet wirkliche Gemeinschaft, wie kann man sie lebendig erhalten und davor bewahren, mechanisch zu werden?
  • Ist Meditation eine Vorbedingung für spirituelle Praxis? Was sind die gemeinsamen Nenner aller Meditationsmethoden?
  • Was sind Prinzipien und Übungen, um eine tiefe Meditationspraxis zu kultivieren?
  • Brauche ich einen spirituellen Lehrer oder eine Leitfigur, was ist seine oder ihre Funktion?
  • Was bedeutet es, anderen zu dienen?
  • Wie kann ich erfolgreich mit den eigenen Schattenseiten arbeiten?
  • Welche Rolle spielt dabei Aufrichtigkeit mit uns selbst?
  • Wie können wir lernen, Verteidigungsmechanismen fallen zu lassen?
  • Was sind die wesentlichen Elemente, um sich zu einem Menschen mit Präsenz und Mitgefühl zu entwickeln?
  • Auf welche Weise können die Lehren des Ostens westlich geprägten Menschen zugänglich werden? Wo liegen Grenzen und Risiken der Abwandlung und Anpassung?
  • Was ist Karma? Inwieweit ist die Karma-Lehre vereinbar mit den christlichen Wurzeln der westlichen Welt?
  • Was ist die Unterscheidung zwischen einer echten spirituellen Tradition und der populären New Age- und Esoterik-Bewegung?

Die Bandbreite der Fragen lässt erkennen, was einen authentischen spirituellen Pfad so anziehend aber auch so schwierig macht. Während des Kongresses werden wir gewiss nicht auf alle Fragen eingehen, aber auf viele eine Antwort finden können.

Der Diskurs über diese Fragen soll für jeden Teilnehmer hilfreich und „down to earth“ sein.

TRANSFORMATION IM ALLTAG

Transformation bezeichnet ganz allgemein die Veränderung einer Form oder Struktur, ohne dass ein Verlust an Substanz erfolgt. Das heißt: Durch Transformation kann etwas auf ein anderes Niveau gehoben werden, ohne seine essentiellen Eigenschaften zu verlieren. Dieser Kongress wird zum Ausdruck bringen, dass ein solcher Weg im 21. Jahrhundert den Menschen die Möglichkeit bieten kann und sollte, spirituelle Praxis im normalen Kontext ihres Alltags zu leben.
Darüber hinaus beinhaltet jeder Weg auch die Zeiten jenseits des Weltlichen, wie Meditation, Kontemplation, Retreat, Gebet, Exerzitien, Dhikr, Darshan, Satsang, heilige Messe, Sutren, Chants oder Psalmen. Doch wenn heiliger Raum nicht auch in unserer unmittelbaren Umgebung erweckt werden kann, sind alle offiziellen Stätten des Transzendenten nur Rückzugsgebiete.

DER SINN SPIRITUELLER PRAXIS UND DISZIPLIN

Die Integration in den Alltag ist von großer Bedeutung und braucht ein gewisses Maß an Beständigkeit, Disziplin, Praxis und Entsagung. Diese Attribute dienen unserer Ausrichtung und der Stärkung unserer Intention. Eine oder mehrere der folgenden formalen Anforderungen finden sich in nahezu jeder Schule: Meditation, Selbstbeobachtung, Studium, Ernährungsweise, Körperübungen, Gebet, Gesang, Verhaltenskodex.
Wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Wege in ihren Anforderungen? Worin stimmen sie überein? Wir haben führende Persönlichkeiten unterschiedlicher spiritueller und mystischer Traditionen eingeladen: Lehrer aus verschiedenen Richtungen des Buddhismus, Hinduismus und des Sufismus, sowie Lehrer, die im Christentum verwurzelt sind oder die einem Weg folgen, der sich keiner der großen Religionen zuordnen lässt.

SPIRITUELLE PRAXIS UND PSYCHOLOGISCHE ARBEIT

Unsere Referenten werden bei diesem Kongress auch die Unterscheidung zwischen spiritueller Praxis und psychologischer Arbeit ansprechen. Jeder Weg erfordert immer auch ein gewisses Maß an Selbstbeobachtung, denn die Reflexion über das eigene Denken, Fühlen und Handeln und die grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Selbst ist unabdingbar. Die Frage nach der Unterscheidung, aber auch die Frage nach der Verbindung zu psychologischer Arbeit liegt daher auf der Hand.

Wie auch immer die Antwort ausfallen wird, eines ist gewiss: Der spirituelle Weg wird früher oder später Emotionen und Krisen heraufbeschwören und nicht nur leuchtende Erkenntnisse und Ekstasen des Eins-Seins. In gewisser Weise begibt sich jeder, der sich auf den Weg macht, ins Ungewisse und das wird Ängste, Zweifel und Verwirrung auslösen. Denn wenn wir damit umgehen lernen, dass unsere Wahrnehmung nicht die Realität ist, impliziert dies, dass wir nicht als diejenigen existieren, als die wir zu existieren glaubten. Zu realisieren, dass nichts davon unser wahres Selbst ist, kann große Irritationen auslösen. Auf der anderen Seite kann es aber auch sehr befreiend sein: Denn auch das, was wir an uns ablehnen oder vor dem wir Angst haben, ist ebenfalls nicht unser wahres Selbst.

EIN FORUM DES AUSTAUSCHES

In diesem Sinne wird der Kongress für beides ein Forum bieten: für die Zweifel, die drängenden Fragen, und die Fallen am Rande des Weges genauso wie für die authentischen Lehren, die seit Menschengedenken von einem Leben ohne Angst, Illusion und Trennung künden.

Alle Referenten werden aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung sprechen und vor allem die praktische Realität des spirituellen Weges beleuchten. Sie werden alle TeilnehmerInnen darin unterstützen, Antworten zu finden, die jenseits von gesellschaftlichen Trends Gültigkeit bewahren.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen!

 
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