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Lee Lozowick

Lee Lozowick

Der Alchemist

… Lee saß eine Weile auf der Straße herum, ein Stück entfernt von Yogi Ramsuratkumars kleinem Haus, umgeben von Schmutz und Steinen, in der sengenden Sonne, inmitten von Abfall. Fünf Stunden später ließ Yogi Ramsuratkumar Lee zu sich kommen und sagte: „Ich weiß, was du willst. Du willst einen Guru. Dieser Bettler hier ist kein Guru. Es gibt viele Gurus in Indien. Geh fort und finde irgendwo jemand anderen.“ In Lee Lozowicks Worten: „Die Reste meines Egos waren regelrecht zerstört, aber mir war klar, dass er bereits vorher mein Meister war, selbst wenn ich ihn nie wieder sehen würde. Aber ich dachte bei mir, er ist mein Meister, das ist eine Tatsache.“ Lee sagte später: „Eigentlich bin ich 1986, an jenem Tag, geboren worden, weil ich vor diesem Tag kein echter Schüler war. Ich war ein Student, ein Devotee, ein Anbeter, ein Bewunderer, aber ich war kein Schüler.

Im Herbst des Jahres 1988 erhielt Lee Lozowick einen Brief mit einer mysteriösen Einladung, als Gast von Yogi Ramsuratkumars Anhängern nach Südindien zu kommen. Es gab nicht den geringsten Hinweis darauf, warum diese Einladung an ihn gerichtet worden war. Lee hatte seit zwei Jahren nicht ein Wort von Yogi Ramsuratkumar gehört. Als er um 5 Uhr morgens ankam und aus dem Bus stieg, warteten über 10.000 Anhänger von Yogi Ramsuratkumar in den kleinen Dörfern auf Lees Ankunft. Überall hingen Poster, die die Feier von Yogi Ramsuratkumars Geburtstag ankündigten, und auf denen in großen Lettern Lee’s Name stand.

Nach Lees zweitägigem Treffen mit Yogi Ramsuratkumar wurde er jederzeit mit offenen Armen, Gesten der Zuneigung und einer tiefen Akzeptanz empfangen. Diese vertieft sich und dauert auch nach Yogi Ramsuratkumars Verlassen seines Körpers (Mahasamadhi) im Jahr 2001 an bis zum heutigen Tag.


Vortrag:

“Die Alchemie von Liebe und Sexualität”
Samstag, 6. September, 14.00 – 17.30 Uhr


Fragen und Antworten
Samstag, 6. September, 18.00 – 19.00 Uhr


Worte aus Lee Lozowick’s Schriften

„Liebe geschieht nicht einfach. Sie müssen sie erschaffen und erhalten und sie reparieren, wenn das nötig ist. Das gleiche gilt für die Beziehung. Wenn die Leidenschaft ein wenig nachlässt, müssen Sie sie neu schaffen. Wenn Sie eine Ehe eingehen, dann sollten Sie erkennen, dass diese Verpflichtung die gegenseitige Schöpfung des fortwährenden Bestehens dieser Leidenschaft beinhalten muss.

Innerhalb einer Ehe ist der Grad der Verbundenheit ständigen Schwankungen unterworfen, und so wird es immer Hochs und Tiefs geben. Wenn Sie sich zu einer Ehe verpflichten, dann sollten Sie nicht erwarten, dass die Dinge zu jedem Zeitpunkt „heiß und prickelnd“ sind . Wenn sie in ein Tief kommen, sollten Sie nicht denken: „Hey, alles lief großartig zwischen uns, wir sollten dafür sorgen, dass es wieder so wird, wie es einmal war.“ Denken Sie stattdessen: „So ist es. Was machen wir jetzt?“

Ehe bedeutet, dem anderen die Erlaubnis zu geben, zu wachsen, die Freiheit zu haben, angemessen zu reagieren, wenn es um essentielles Sein geht, und eine tiefe und letztlich sinnvolle Beziehung zu Gott zu entwickeln. In der Ehe dient einer dem anderen – aber nicht in dem fundamentalistischen Sinne, in welchem der Mann dominiert, kontrolliert und die Frau missbraucht. Das Patriarchat ist nicht erleuchtet. Die Ehegesetze des Patriarchats sind von sich aus voreingenommen und ungerecht.

Eine Beziehung auf der seelischen und geistigen Ebene, die Details des täglichen Lebens und die dunklen Geheimnisse der Unterwelt jedes Einzelnen – all diese Aspekte gehören zusammen und werden in dem Prozess der „Schöpfung der Liebe“ erarbeitet. Ein solcher Prozess ist tatsächlich alchemistische Transformation.

Heilige Ehe bedeutet, für den jeweils anderen einen ‚heiligen Raum’ für dessen spirituelle Arbeit oder Praxis zu schaffen. Sie geben dem Partner Freiheit, damit er oder sie seine/ihre spirituelle Arbeit tun kann. Dafür gewähren Sie Ihre uneingeschränkte Unterstützung. Die heilige Ehe befreit die Partner, anstatt sie zu kontrollieren. Ehe ist in gewissem Sinn das Gelübde, den Weg Ihres Partners niemals durch Neid, Kleinlichkeit, Konkurrenzdenken oder Gier zu erschweren.

Liebe mit Partnern, Kindern, Freunden zu erschaffen, ist jeden erdenklichen Preis wert, auch den Preis des Seelenfriedens oder der körperlichen Gesundheit. Dadurch entsteht eine Seinsqualität, die nicht endet oder aufhört zu existieren, wenn der Körper-Geist-Komplex stirbt. Das Aufbauen von Liebe produziert „Muskeln“, die nützlich und sogar entscheidend sind in vielen anderen Bereichen spiritueller Arbeit. Dieser Prozess erfordert außergewöhnliche Qualitäten. Aber auch das Ergebnis ist außergewöhnlich, denn es erhebt einen aus der Gosse des Ego in die Position eines glühenden Verehrers Gottes.“


Kurze Biographie

1975, nach einer Nacht inniger Gebete, „erwachte“ Lee Lozowick in einem Zustand, den er als „spirituelle Sklaverei“ beschreibt. Er gab sein Leben als erfolgreicher Geschäftsmann auf und gründete die Hohm Community.

An erster Stelle ein Schüler seines Meisters, Yogi Ramsuratkumar, lehrt Lee Lozowick in der Baul-Tradition, die aus Bengalen in Indien stammt. Ähnlich dem Sufi-Pfad bringen die Bauls vieles von ihrer Liebe zum Göttlichen auf künstlerischen Wegen wie Poesie und Gesang zum Ausdruck.

Lee Lozowick ist ein Master of the mind, ein Meister des Geistes, der die radikale und unwiderrufliche psychologische Transformation als eine unerlässliche Voraussetzung für authentische Spiritualität ansieht. Bekannt für seinen Lehrstil der „verrückten Weisheit“, besitzt er die großartige Fähigkeit, seine Zuhörer so zu schockieren, dass ihr Herz und Verstand nicht anders können, als sich einer höheren Weisheit und echtem spirituellem Verständnis zu öffnen.

Lee Lozowick ist der Autor von 16 Büchern und ein passionierter Liebhaber orientalischer, sakraler Kunst. Er verkörpert das künstlerische Erbe der Bauls als Dichter und Leadsänger in einer Blues- und einer Rock&Roll-Band.


Buchempfehlungen (Deutsch):

  • Transformation von Liebe und Sexualität
    erschienen bei: Via Nova Verlag
  • Spirituelle Erziehung
    erschienen bei: Via Nova Verlag

Buchempfehlungen (Englisch):

  • The Alchemy Of Love & Sex
    dieses und folgende erschienen bei: Hohm Press, Prescott
  • The Alchemy Of Transformation
  • Conscious Parenting
  • Cranky Rants & Bitter Wisdom
  • Death of a Dishonest Man
  • Gasping For Air In A Vacuum
  • Getting Real
  • The Only Grace Is Loving God


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